Wie bereits erwähnt, verursachen Sugar Glider viel Schmutz, deshalb sollte überlegt werden, an welchen Stellen der Voliere es sinnvoll sein könnte, Abdeckungen anzubringen, um die Wände oder Teppiche zu schützen. Sugar Glider halten sich gerne an ihren Futterstellen auf und sitzen dabei in den Futterschalen, was zur Folge hat, dass an ihren Pfoten oft Futterrückstände hängenbleiben, die sie dann im Käfig und am Gitter verteilen. Es ist auch oft unvermeidlich, dass der Kot nicht in, sondern neben der Voliere landet.
Zum Reinigen der Käfige sollte man ein für Tiere geeignetes Desinfektionsmittel benutzen, z.B. den F10 SCXD-Reiniger (über den Online-Fachhandel erhältlich), der zwar Reinigungsmittel enthält, jedoch für Tiere unbedenklich ist. Die Gitterstäbe werden mit der Zeit klebrig von den Futter- und Urinrückständen, sie sollten also auch regelmäßig abgewischt werden. Alternativ eignen sich auch handelsübliche Essigreiniger oder Alkohol.
Es liegt ganz bei Ihnen, wie oft Sie Ihre Voliere grob oder gründlich reinigen. Man sollte jedoch bedenken, dass Sugar Glider und besonders ihre Rückstände einen sehr starken Eigengeruch haben. Auf der anderen Seite werden die Glider (insbesondere die unkastrierten Männchen) bei oftmaliger Grundreinigung vermehrt ihr Territorium mit ihren Duftdrüsen markieren, was auch zu einem starken Eigengeruch führt.
Um zu vermeiden, dass die Glider ihre Voliere übermäßig stark markieren, sollte die Voliere am besten in Etappen gereinigt werden. Da Sugar Glider sehr territoriale Tiere sind und auf Fremdgerüche stark reagieren, sollte immer ein Bereich des Käfigs für die Glider vertraut riechen. Andernfalls würden die Glider die komplette Voliere nach jeder Reinigung gründlich neu markieren. Reinigt man die Voliere jedoch schrittweise, wird ein Glider-Männchen weniger wahrscheinlich den Drang verspüren, alles neu zu markieren, da es jederzeit Gegenstände im Käfig gibt, die vertraut riechen und nicht vom fremden Geruch „eingenommen“ wurden. Dies senkt den Stress der Tiere, da sie ihr Territorium nicht andauernd gegen den als „Eindringling“ wahrgenommenen Geruch verteidigen müssen.